Aktuelles

Familienabend mit tollem Nachwuchs

Am 26. Juni feierte der Musikverein seinen Familienabend  im gut gefüllten Bürgerhaus in Dudenhofen. Der Nachwuchs zeigte mit seinen musikalischen Beiträgen was sie bereits gelernt bzw. welche weitere musikalische Entwicklung sie vorgenommen haben und begeisterte ein ums andere Mal das Publikum. In der Regel lernen die Kinder zuerst Blockflöte bevor sie auf andere Instrumente umschwenken. Ziel ist es dann im großen Orchester mitspielen zu können. Als Moderatorin führte Barbara Deichmann durch den Abend.

Der erste Vorsitzende Harald Deichmann und der zweite Vorsitzende Marcel Klein ehrten zwischen den musikalischen Beiträgen die lang verdienten Mitglieder Klaus Fenchel (30 Jahre aktiv) und Ludwig Zwilling (20 Jahre fördernd). Da aufgrund des Jubiläumsfestes noch einiges an Limetten übrig war, hat sich die Jugend aufgemacht und daraus leckeres Gelee gekocht und verkauft (unten Svenja Löber beim Probierbrote schmieren). Eine tolle Idee.

Natürlich war auch für ein unterhaltsames Rahmenprogramm für groß und klein gesorgt. Neben der traditionellen Tombola (im Bild oben links Steffen Reising mit den Hauptgewinnern Anna-Lena Wolmeringer, Matthias Fenchel und Ewald Jost) und dem "Schinken schätzen" (Gewinner Gerhard Lerm), gehörte auch in diesem Jahr wieder Ewald Kratz für die musikalische Unterhaltung dazu.

 

 

Musikverein steht für begeisternde sinfonische Blasmusik

So titelte die Offenbach Post in Ihrer Montagsausgabe vom 22. März. Eingebettet in ein Meer der Blüten, gab das sinfonische Blasorchester des Musikvereins Dudenhofen wieder einmal sein Bestes.

Vor Beginn und in den Pausen der Kamelienkonzerte, die wieder bis auf den letzten Platz ausverkauft waren und Menschen weit über die Kreisgrenzen heranzog, machte der Musikverein mit seinen Festdamen etwas Werbung in eigener Sache. Schließlich wird man nicht alle Tage 100 Jahre alt. So wurden an die Besucher Flyer mit dem bevorstehenden Festprogramm verteilt.

Harald Deichmann schwor vor den Konzerten noch einmal, wie ein Trainer beim Fußball, seine Musiker auf das jeweils bevorstehende Konzert ein (links). Herr Fischer begrüßte als Hausherr des Blumenhauses seine Gäste. Für eine unterhaltsame wie auch informative Moderation sorgte wie gewohnt Heinz Karnbach (unten links). Rechts im Bild der Maestro Rainer Fenchel mit volle Hingabe.

Gespannt konnte man sein, wie die fünfteilige Suite aus Georg Friedrich Händels „Wassermusik“ dargestellen werden würde. Tadellos - konnte nach dem Schlussakkord des „Allegro“ konstatiert werden. Man war hier schließlich nicht im Gotteshaus, sondern inmitten einer festlich illuminierten Pflanzenpracht - und man konzertierte nicht in kleiner Early-Music-Besetzung, sondern ließ den bezwingenden Händel‘schen Barock-Flow als ganzes, konzentriert gestaltendes Tutti großdimensioniert, aber schlank im Sound „swingen“ und rollen. Dem setzte die Formation zu Beginn der zweiten Hälfte der insgesamt über zweieinhalbstündigen Abende mit Edward Elgars grandiosem „Pomp & Circumstance“ (hier die „Nr. 1“) noch ein weiteres Krönchen auf.

Rainer Fenchel und seine Musiker rollten klanglich den Roten Teppich zum Jubiläum aus. Somit war klangprächtig der Rote Teppich für die Festivitäten des Jahres gelegt und hin zur Ruhmeshalle der geplanten Festlichkeiten auch beschritten. Mit den anderen Programmparts der Kamelienkonzerte präsentierte Rainer Fenchel weitere Facetten seines stattlichen Klangkörpers. Dabei machte er zweierlei deutlich. Er ging bei der neunten Kamelienhaus-Doppelausgabe back to the roots und kehrte wieder mehr den ursprünglichen Serenadenkonzert-Charakter der Veranstaltung hervor. Er manifestierte sich - Punkt zwei der Fenchel-Intention - in Volksnahem, Volksmusikalischem, Folkloristischem und Operettenhaftem. Dabei wurde der Schmackes in Suppés „Pique Dame“ ebenso hervorgeholt, wie Moderator Heinz Karnbach das zuvor angekündigt hatte. Und bei Tschaikowskys „Slawischem Tanz“ ging das Orchester - insbesondere die Schlagwerker-Sektion - an den obersten Rand der Dynamik-Leiter, ohne den Klang zerbersten zu lassen.

Ganz dicht gewoben gelang Williams‘ „English Folk Song Suite“ mit den schönen Trompetenstellen am Schluss, im Marsch „Folk songs from Somerset“. Leichte Lincke-Muse und Märsche beschlossen die heftig beklatschten Abende, die in ihrer Mitte wiederum eine halbe Stunde Platz geboten hatten für Smalltalk und die Beschäftigung mit der Kunst der Malerin und Kamelien-Expertin Heide Jakob, die anwesend war. Ausgefallen hingegen war Steffen Zankl, der „Blue bells of Scotland“ solistisch posaunen sollte. So kam das Auditorium in den Genuss von Walter Tuschlas „Posaunen-Express“, den die sechs Blasorchester-Posaunisten derart publikumswirksam aufführten, dass sie dies gleich nochmal tun mussten.

Abschließend bedankten sich die Hausherren Fischer bei allen Gästen den Musikerinnen und Musiker des Musikvereins sowie dem Dirigenten Rainer Fenchel und dem begeisternden Moderator Heinz Karnbach. Alle, auch die Musikerinnen und Musiker erhielten anlässlich des 100 jährigen Jubiläums einen Kamelientopf als Geschenk mit nach Hause (rechts).

Vielen Dank an alle Musikerinnen und Musiker sowie die Gastgeber!

 

 

Gut besuchte Mitgliederversammlung

Am 24. Februar fand die jährliche Mitgliederversammlung statt. Fünfzig Mitglieder fanden den Weg ins Bürgerhaus Dudenhofen. Der Vorstand stellte die aktuellen Zahlen vor und schwor die Mitglieder auf das bevorstehende Jubiläumsfest ein. Großes Interesse über die weitere Vorgehensweise herrschte bei den Anwesenden. Schließlich feiert man ja nicht alle Tage ein 100 jähriges Vereinsjubiläum.
Von regen und konstruktiven Diskussionen war die Veranstaltung gezeichnet, alles im Interesse der bevorstehenden Mammutaufgabe.

Eine Personalie musste ersetzt werden. Beate Frank darf kein weiteres Jahr als Revisor agieren. Für sie rückte die Ersatz-Revisorin Sonja Renda nach. Als neuer Ersatz-Revisor wurde Heinrich Walter von den anwesenden Mitglieder gewählt.

 

 

Singstunn mit dem King of Pop

Nicht nur das volle Bürgerhaus und sein fröhlich gelauntes Publikum, vor allem auch ein Moderator der einmal als Michael Jackson, ein anderes Mal als singender Gallier durch die Veranstaltung führte und natürlich ein bunter Strauß an musikalischen, tänzerischen wie natürlich auch humoristischen Beiträgen, brachten den Saal teilweise zum kochen. "Was da an Fastnachtsprogramm auf der einen und Livemusik vom Musikverein auf der zweiten Bühne geboten wurde, ließe manche Sangesfreunde anderer Vereine vor Neid erstarren", so beschrieb es die Offenbach Post.

Geschunkelt und gesungen wurde bereits vor der Veranstaltung.

Der Musikverein beim Einzug in den Saal. Eine super Stimmung von Anfang an.
Die Eröffnung machten die Heinos vom Männerchor und der King of Pop alias Karl-Heinz Kühnle.
Dann wurde es sportlich, tänzerisch und wunderschön künstlerisch beim Schattentanz der TSV-Tanzgruppe.
Erstes Geburtstagskind - am Samstag. Michael Jackson berichtet über mögliche Schlagzeilen.
Troubadix (Rudolf Vogl) und Miraculix (Harald  Deichmann) als Protokoller mit Realsatire pur. Schon immer ein fester Bestandteil, die Frauenchor Fassenachtsgruppe mit "Grisetten".
Die singenden Gallier brachten das Publikum zum Schunkeln und Singen. Unterstützt wurden sie durch die Livemusik des Musikverein Dudenhofen.
Viele Gruppen hatten sich aufwändig herausgeputzt und hatten natürlich gute Laune mitgebracht. Thomas Hartmann als "Professor der Babbelogie". Ein Garant für ständige Lacher.
Artistische Einlagen bot die Show-Tanz-Gruppe "Step-Touch" des TSV mit ihrer Abba-Aufführung.
Nach der Pause brachte Ralf Knöpp als "En oigebildete Kranke" wie immer den Saal zum brüllen.
Natürlich fehlten die Laternche-Sänger als einer der Höhepunkte nicht. Wie immer begleitet von Kapellmeister Winfried Siegler brillierten die Sänger des Männerchor Dudenhofen durch ihre pointierte musikalische Lokalsatire.
Das Männerballett des Männerchor trumpfte optisch und natürlich tänzerisch mit ihrem "Afrika-Tanz" auf.
"De Bodo" alias Charly Engert brachte mit seinem trockenen Humor alle zum lachen. Nicht nur die Gäste, auch unsere Helferinnen und Helfer waren toll geschminkt und kostümiert.
Das Finale, Schlussbild mit allen Mitwirkenden. Zweites Geburtstagskind - jetzt am Sonntag.

nach oben